Ein Gottesdienst

Begrüßung

Mensch, schön, dass Du da bist!

Du bist herzlich willkommen,
egal, woran Du glaubst,
wie Du liebst,
was Dich umtreibt.

Wir begegnen uns
wertschätzend,
liebevoll,
und ohne Vorurteile.

Denn wir wollen
Unterschiede aushalten,
mündig glauben und
selbst denken.

Gemeinsam suchen wir
sichere Räume und
passende Formen,

um Gott zu begegnen,
das Leben zu entdecken und
zu staunen.

Ansagen; kurzer Ausblick auf das, was kommt

Gott, ich bin hier – Meditation zum Beginn:

(beginnt mit einer kurzen Stille zum Ankommen)

Gott,
ich bin hier,
voller Empfindungen und Gedanken:
Wünsche, Ängste, Lüste, Pläne,
Trauer, Freude, Wut und Hoffnung.

[Stille]

Gott,
ich bin nicht allein.
Auch die anderen sind hier:
Freund*innen, Mitmenschen,
Tiere und Pflanzen.
Wir sind Geschwister, Familie.
Wir spüren es oft nicht,
aber keiner von uns ist jemals allein.

[Stille]

Gott,
auch Du bist hier.
Du heißt uns willkommen in Deiner Welt.
Es gibt keinen Ort,
an dem Du nicht bist.
Deshalb kannst Du uns niemals fern sein.
Wir wenden uns Dir zu.
Auch wir heißen Dich willkommen.

[Stille]

Überleitung zum Thema

Song, Gedicht, Text, Zitat, Bild o. Ä.

Impuls

Gespräch zum Impuls

Schöpferin, Kraft, Mutter und Vater – Gebet zum Abschluss

Schöpferin, Kraft, Mutter und Vater,
mit allem, was wir sind,
Wenden wir uns Dir zu,
so wie auch Du Dich uns zuwendest.

Das, was Du bist und
wofür Du stehst,
erwarten wir hier,
in unserer Welt,
denn Du bist gut
und schenkst das Leben.

Ernähre unseren Geist und Körper,
lass uns aufatmen und Hoffnung schöpfen.

Wir bitten um Verzeihung
und gewähren sie auch.
Denn wir alle machen Fehler
und haben es nötig,
dass man uns verzeiht.

Hilf uns, richtig zu genießen,
das Leben zu feiern und zu teilen,
aber auch zu verzichten,
wenn es notwendig ist.

Hilf uns, gegen Ungerechtigkeit
und Verachtung aufzustehen
und uns nicht gemein zu machen mit denen,
die Menschen, Tiere und Natur erniedrigen und ausbeuten.

Denn Du bist das Maß aller Dinge.
Und was vor Dir nicht bestehen kann,
wird keinen Bestand haben.

Amen.

Abendmahl (falls es vorkommen sollte)

In jener Nacht, in der Jesus
Opfer einer Intrige wurde,
nahm er das Brot in seine Hände,
dankte Gott dafür,
zerbrach es und sagte:

„Das ist mein Körper.
Ich verschenke ihn an Euch.
Esst und denkt dabei an mich.“

Später nahm er den Kelch,
der Wein enthielt,
und sagte:

„Dieser Wein ist mein Blut.
Es steht für die unauslöschbare Liebe Gottes zu Euch.
Ihr seid alle darin eingeschlossen.
Dieser Kelch ist ihr Zeichen und Siegel.
Trinkt und denkt dabei an mich.“

Abschluss

Mensch, schön,
dass Du dabei gewesen bist!
Du bist auch das nächste Mal wieder
herzlich willkommen,
egal, woran Du glaubst,
wie Du liebst,
was Dich umtreibt.

Sei gerne mit uns unterwegs,
wenn wir sichere Räume und
passende Formen suchen,

um Gott zu begegnen,
das Leben zu entdecken und
zu staunen.